Aktiv

VERÄNDERUNG

Gestalten

Studiengang

Transformations-studien:
Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)

Transformationsstudien:
Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)

Wir leben in Zeiten beschleunigten gesellschaftlichen Wandels. Gewohnheiten, Strukturen und Selbstverständlichkeiten geraten ins Wanken. Institutionen und Organisationen stehen unter Anpassungsdruck – und reagieren darauf oft zu spät. Viele Menschen erleben Unsicherheit oder Resignation. Doch Wandel ist nicht nur Krise, sondern immer auch Chance: für neue Wege, kreative

Antworten und gemeinsames (Um-)Lernen. Überall entstehen heute Initiativen, Netzwerke und Projekte, die Veränderung aktiv gestalten – im
sozialen Bereich etwa Bürgerinitiativen, NGOs, Social Start-ups und Innovationsplattformen; im kirchlichen Bereich Formate wie Fresh X, Erprobungsräume, neue ökumenische Kooperationen und
diakonisch-gemeinwesenorientierte Experimentierräume.

Der Masterstudiengang ‚Transformationsstudien: Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit‘ ist genau auf diese Dynamiken ausgerichtet. Er befähigt Fach- und Führungskräfte, gesellschaftlichen Wandel zu analysieren, zu verstehen und mitzugestalten. Dabei verbindet das Programm Soziale Arbeit – mit
Schwerpunkt auf Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit – mit Theologie, insbesondere der Öffentlichen Theologie.
Unser Ziel ist es, heute Kompetenzen zu entwickeln, die morgen gebraucht werden: um Veränderungsprozesse verantwortlich, reflektiert und innovativ zu gestalten.

Lassen Sie uns gemeinsam Gestalterinnen und Gestalter des Wandels werden – nicht Verwalter des
Vergangenen.

Die Vorteile auf einen Blick

Interdisziplinär und praxisnah

Der akkreditierte Studiengang ist den internationalen Standards entsprechend modular aufgebaut.

Auf einen Blick

Interdisziplinär und praxisnah

ABSCHLUSS
Master of Arts

CREDIT POINTS
90

REGELSTUDIENZEIT
5 Semester

STUDIENFORM
Berufsbegleitender Online-
Studiengang mit Präsenzzeiten

BEWERBUNGSFRIST
15.03.

START
Wintersemester (01.09.)

KOSTEN

355 Euro / Monat
Immatrikulations­­­­gebühr: 350 Euro (einmalig)
Studienabschluss­gebühr: 300 Euro (einmalig)

Aktiv Veränderung gestalten

Transformations-studien:
Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)

Transformationsstudien:
Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)

Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte im kirchlichen und sozialen Sektor, insbesondere dort, wo Veränderungsprozesse gestaltet, soziale Innovationen entwickelt oder neue Praxisfelder mit eigenen Handlungslogiken aufgebaut werden.


Ziel des Studiengangs ist es, bereits heute Kompetenzen für die Herausforderungen von morgen zu entwickeln und Menschen zu befähigen, Wandel verantwortungsvoll und kreativ zu gestalten – in Kirche, Diakonie und Gesellschaft.


Das besondere Profil des Studiengangs liegt in der Verbindung von Sozialer Arbeit – mit Schwerpunkt auf Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit – und Theologie, insbesondere der Öffentlichen Theologie.

1. Gestaltungskompetenz für Wandel: Sie werden qualifiziert, Veränderungsprozesse aktiv zu
gestalten und Soziale Innovationen anzustoßen.

2. Hoher Praxisbezug: Sie planen, realisieren und evaluieren ein eigenes Praxisprojekt –
praxisnah, wissenschaftlich fundiert und anwendungsorientiert.

3. Interdisziplinär denken und handeln: Das Studium verbindet Soziale Arbeit und Theologie
und fördert Lernen an den Schnittstellen von Kirche, Diakonie und Gesellschaft.

4. Doppelte Qualifikation: Sie erwerben Kompetenzen für Tätigkeiten im kirchlichen und
sozialen Sektor.

5. Berufsbegleitend und flexibel: Das Studienmodell ermöglicht die Vereinbarkeit von Beruf,
Studium und Leben.

6. Exzellente Lehrqualität: Ein engagiertes Team aus Professor:innen und erfahrenen
Lehrbeauftragten sorgt für hohe Qualität und Praxisnähe in der Lehre.

7. Lernen in kleinen Gruppen: Persönliche Atmosphäre, intensive Betreuung und enge
Begleitung durch die Lehrenden.

8. Gute Vernetzung: Durch die Trägerschaft der Hochschule bestehen vielfältige Kooperationen
und Kontakte zu attraktiven Praxisstellen.

9. Anerkannte Hochschule: Die CVJM-Hochschule ist staatlich unbefristet anerkannt und vom
Wissenschaftsrat akkreditiert.

10. Überschaubare Studiendauer: Der Master ist in nur fünf Semestern berufsbegleitend
abschließbar.

Bewerbungsschluss ist der 01.08. Bewerbungen werden zu folgenden Stichtagen bearbeitet: 31. Januar / 15. März / 30. April / 15. Juni / 01. August.

Wenn eine Bewerbung zu einem früheren Stichtag vorliegt, kann die Zulassung auch schon vor dem letzten Bewerbungsschluss erfolgen.

Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es hier.

Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

Aktiv Veränderung gestalten

Der Masterstudiengang „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit“ beginnt jährlich in der ersten Septemberwoche. Die erste Präsenzzeit findet Mitte Oktober statt.

Unsere Zielgruppe lässt sich sowohl nach Motivation als auch nach Vorqualifikation beschreiben.

Nach Motivation

  • Pionier:innen, die sich für neue oder entstehende Berufsfelder im kirchlichen und sozialen
    Sektor qualifizieren möchten.
  •  Fachkräfte, die innovative Projekte und Unternehmungen an den Schnittstellen von Kirche,
    Diakonie und Gesellschaft initiieren und gestalten wollen.
  • Fach- und Führungskräfte, die Leitungsaufgaben in Arbeitsfeldern von Kirche, Diakonie oder
    Sozialer Arbeit anstreben.
  • Führungskräfte und Forschende, die sich vertieft mit Themen wie Sozialer Innovation,
    Veränderungsprozessen, Transformation oder kirchlichen Erprobungsräumen
    auseinandersetzen möchten.

 

Nach Vorqualifikation

  • Absolvent:innen mit einem doppelten oder integrativen Bachelorabschluss (z. B. Soziale
    Arbeit und Gemeindepädagogik / Religionspädagogik / Theologie).
  • Absolvent:innen mit einem Bachelorabschluss in Theologie (Religions- oder
    Gemeindepädagogik, Theologie) oder in Sozialer Arbeit.
  • Absolvent:innen anderer geistes- oder sozialwissenschaftlicher Studiengänge, die
    thematisch anschlussfähig sind (z. B. Sozialwissenschaften, Pädagogik, Philosophie,
    Soziologie).
  • Berufserfahrene, die sich akademisch nachqualifizieren möchten und die entsprechenden
    Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

Für den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster „Transformationsstudien – Soziale Arbeit und
Öffentliche Theologie“ gelten folgende Zugangsvoraussetzungen:

1. Abgeschlossenes Hochschulstudium

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in Religionspädagogik,
    Gemeindepädagogik, Theologie, Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften,
    Sozialwissenschaften oder Pädagogik mit mindestens 210 ECTS-Punkten.
  • In begründeten Fällen können auch Absolvent:innen anderer Studiengänge zugelassen werden.
  • Bewerber:innen mit 180 ECTS-Punkten können unter Vorbehalt aufgenommen werden. Sie müssen bis zur Rückmeldung ins 4. Fachsemester Angleichungsstudien im Umfang von 30 Leistungspunkten nachweisen. Berufliche Erfahrungen können durch einen Praxisbericht dokumentiert und mit bis zu 20 ECTS-Punkten angerechnet werden.
  • Über die Anerkennung von Abschlüssen, Angleichungsstudien und beruflicher Erfahrung entscheidet der Zulassungsausschuss.

 

2. Berufserfahrung

  • Nachgewiesen werden muss eine einschlägige Berufspraxis im Umfang von
    mindestens einem Jahr Vollzeittätigkeit.

 

3. Motivationsschreiben

  • Eine qualifizierte Stellungnahme zur Studien- und Berufsmotivation (1–2 Seiten) mit
    Bezug zum Leitbild der Hochschule.

 

4. Bewerbungsunterlagen

  • Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular.

 

5. Zugang über Berufserfahrung (alternativer Zugang)

  • Bewerber:innen ohne Hochschulabschluss können zugelassen werden, wenn sie über
    eine mehrjährige Berufserfahrung und eine entsprechende Berufsausbildung mit
    fachlichem Bezug zum Studium verfügen.
  • In diesen Fällen ist eine Zulassungsprüfung abzulegen.

Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Aktiv Veränderung gestalten

Das Masterstudium an der CVJM-Hochschule ist interdisziplinär, praxisnah und von hoher wissenschaftlicher Qualität. Unsere Professorinnen und Professoren sind gut vernetzt und in der Forschung und Praxis aktiv.  So ist eine hohe Aktualität der Studieninhalte und –methoden gewährleistet. Die modulare Struktur fördert vernetztes Wissen und kompetenzorientierte Prüfungsformate.

Das besondere Profil des Studiengangs besteht in der Verbindung der Profession der Sozialen Arbeit (mit dem Schwerpunkt Sozialraumorientierung und Gemeinwesenarbeit) und der Disziplin der Theologie (mit dem Schwerpunkt Öffentliche Theologie).

Folgende Kernkompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Deutungsvermögen und Entscheidungskompetenz: die Fähigkeit zu gesellschaftsdiagnostischer Analyse und ethischer Entscheidungskompetenz in Zeiten eines beschleunigten sozialen Wandels und im Licht des Evangeliums
  • Kontextualisierung und Dialog: die Fähigkeit, das Evangelium ganzheitlich (in Wort und Tat), situationsorientiert (in verschiedene gesellschaftliche Kontexte und für unterschiedliche Zielgruppen) sowie dialogisch zu kommunizieren und seine Relevanz aufzeigen zu können
  • Innovation und Entrepreneurship: die Fähigkeit, Innovation zu gestalten und komplexe Lösungsstrategien für neue, unbekannte Aufgabenstellungen auf wissenschaftlicher Basis für Kirche und Gemeinwesen zu entwickeln
  • Organisation und Leitung: die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen und effektiven Führung von (kirchlichen) Gruppen, Organisationen und Projekten, die mit heterogenen Akteuren besetzt sind
  • Kommunikation und Multilingualität: die Fähigkeit, in hybriden Referenzsystemen zu agieren und kommunizieren sowie interprofessionelle und interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprozesse in Planungen und Konzeptionen zu integrieren
  • Vernetzung und Pluralität: die Fähigkeit, heterogene Akteure im Sozialraum über Organisations-, Institutions- und Milieugrenzen miteinander zu vernetzen und auf diese Weise die Zusammenarbeit und Vernetzung in Gemeinwesen und Region zu koordinieren

Ausführliche Informationen bietet das Modulhandbuch.

Der Master in „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit“ ist ein berufsbegleitender Studiengang und hat eine Regelstudienzeit von fünf Semestern. Der Studiengang ist modularisiert und umfasst 90 CP.

Das Studium ist nach einem interaktiven Blended-Learning-Konzept aufgebaut und kombiniert kurze, intensive Präsenzphasen der Lehre mit längerem onlinebasierten, interaktiven Selbststudium. Die Präsenzphasen wechseln arbeitnehmerfreundlich zwischen fünftägigen Modulen von Montag bis Freitag und viertägigen Modulen von Mittwoch bis Samstag ab, und sind so besonders gut für ein berufsbegleitendes Studium geeignet.

Die Studienstruktur ist in untenstehender Tabelle ersichtlich. Zur Gewährleistung des permanenten und intensiven Theorie-Praxis-Dialogs und der Praxis- und Projektorientierung des Studiums velaufen parallel zu den 8 Fachmodulen zwei Projektmodule. Zu jedem Fachmodul findet eine Präsenzzeit statt; in diese ist die Präsenzzeit der Projektmodule integriert. Im fünften Semester wird die Masterarbeit verfasst.

MODULNAMECPWANN
Modul 1Einführung in die interdisziplinären Transformationsstudien614.-18.Oktober 2024
Modul P1Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung10
Modul 2Kontextanalyse und Kommunikation des Evangeliums629.Jan. - 01. Febr. 2025
Modul 3Soziale Innovation und Change Management607. - 11. April 2025
Modul 4Sozialraumorientierung und kontextuelle Theologie616. - 19. Juli 2025
Modul 5Öffentliche Theologie und Sozialethik613. - 17.Oktob. 2025
Modul P2Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation10
Modul 6Leadership und Organisationsentwicklung628. - 31.Jan. 2026
Modul 7Wahlmodul: Empirische Sozialforschung und Empirische Theologie / Digitaler Wandel in Kultur und Religion613. - 17.April 2026
Modul 8Transformationsstudien: Bündelung, Evaluation und Kolloquium615. - 18.07.2026
MODULNAMECPWANN
Modul 1Einführung in die interdisziplinären Transformationsstudien613.-17.10.2025
Modul P1Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung10
Modul 2Kontextanalyse und Kommunikation des Evangeliums628.-31.01.2026
Modul 3Soziale Innovation und Change Management613.-17.04.2026
Modul 4Sozialraumorientierung und kontextuelle Theologie615.-18.07.2026
Modul 5Öffentliche Theologie und Sozialethik612.-16.10.2026
Modul P2Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation10
Modul 6Leadership und Organisationsentwicklung627.-30.01.2027
Modul 7Wahlmodul: Empirische Sozialforschung und Empirische Theologie / Digitaler Wandel in Kultur und Religion612.-16.04.2027
Modul 8Transformationsstudien: Bündelung, Evaluation und Kolloquium614.-17.07.2027

Zum Master gehört die praktische Arbeit und Forschung im konkreten Kontext im sozialen und kirchlichen Sektor. Durch die Planung, Durchführung, permanente Reflexion und wissenschaftliche Evaluation eines Praxisprojektes während des Studiums findet ein permanenter Theorie-Praxis-Dialog statt.

Auf dem Weg der Entwicklung eines eigenen transformatorischen Projektes werden die Studierenden durch Unterrichtseinheiten und Praxismentorinnen bzw. Praxismentoren begleitet, unterstützt und gefördert.

Dieser Prozess ist untergliedert:

  • Modul P1: Projektmanagement und Praxisprojekt Teil I: Methoden und Planung
  • Modul P2: Projektmanagement und Praxisprojekt Teil II: Durchführung und Evaluation
  • Masterarbeit: Evtl. wissenschaftliche Evaluation des Projektes

Die Bandbreite der Projekte reicht von Sozialer Innovation in der Sozialen Arbeit über Change-Management-Projekte in der Gemeinde bis zu Gemeindegründungsarbeit.

Transformatorischer Charakter: Die Praxisprojekte sollen einen transformativen Charakter haben, d.h. es soll auf einen konkreten und nachhaltigen Veränderungsprozess innerhalb bestehender Strukturen zielen oder auf Soziale Innovation und Neugründung.

Differenzierung und Verknüpfung: Das Praxisprojekt sollte sich im Interaktionsfeld zwischen Gemeinde und Gesellschaft bzw. kirchlichem und gesellschaftlichem Auftrag bewegen und beide Ebenen miteinander verknüpfen. Ebenfalls sollte sich das Praxisfeld zwischen den Ebenen des Individuellen und des Gemeinschaftlichen, des Persönlichen und des Strukturellen platzieren.

Dimensionen: Das Praxisprojekt sollte in der angestrebten Veränderung möglichst auf verschiedenen Dimensionen des Lebens und Zusammenlebens zielen bzw. diese miteinander verbinden: von der spirituell-geistlichen über die physisch-materielle, der psychischen bis zur sozial-gesellschaftlichen Dimension des menschlichen Zusammenlebens.

Den gesellschaftspolitischen Rahmen setzen: Die gesellschaftliche Verortung und gesellschaftspolitische Relevanz des Praxisprojektes sollte aufgezeigt werden können, dazu muss es sowohl an die konkreten örtlichen Gegebenheiten angebunden sein als auch größere gesellschaftliche Zusammenhänge und Dynamiken kritisch reflektieren und in die Planung, Durchführung und Auswertung des Projektes miteinbeziehen.

Sozialraumorientierung, Partizipation, Vernetzung, Ressourcenorientierung: 
Diese Prinzipien sollten in jedem Projekt in allen Stadien eine wichtige Rolle spielen.

Umfang: Die Praxisprojekte können, je nach Anlage und Ziel von sehr verschiedenem Umfang sein. Der Umfang wird nach der Phase 1 daher individuell mit dem Praxisdozenten abgeklärt.

Startpunkt: Die Studierenden kommen mit ihrer (eigenen oder vermittelten) Idee ins erste Modul und präsentieren ihre Vorstellungen.

Praxixprojekt-Beispiele:

TITELBESCHREIBUNG
Kirche und Diakonie für die NachbarschaftAnhand einer Sozialraumanalyse werden Bedürfnisse und Themen der Menschen am Ort als Potenziale für Gemeindeentwicklung entdeckt
Hochschule for FutureDie transformative Reise einer Hochschule für Nachhaltigkeit und für ein versöhntes Leben mit Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung
Oase – Alternativer LernortEntwicklung eines schön gestalteteten, wertungsfreien, heilsamen Rückzugs- und Begegnungsort für Schülerinnen und Schüler einer Gesamtschule
Design Frieden – Kirche in polarisierter GesellschaftAusgehend vom Versöhnungsauftrag des christlichen Glaubens engagieren sich Christ*innen für ein friedvolles Miteinander in der Stadt
ins.spiriert – Co-Working-Space in der JugendkircheKirche als Ort des gemeinsamen Lernens und Begegnens in Zeiten verstärkter Vereinsamung und Vereinzelung
Integrations und Bildungspatenschaften für die ArcheEine Gemeinde entdeckt über soziale und religiöse Grenzen hinweg ihr Unterstützungspotenzial für Kinder
GoldOst lokal – Gründung einer lokalen Gemeinschaft in der StadtDie Entwicklung eines lokalen Prototyps innerhalb der Gemeindegründung zum Empowerment von Menschen der Generation Y
Miteinander statt nebeneinander – ein inklusives StadtteilfestEin partizipatives Stadtteilfest, das den Menschen am Ort die gute Nachricht von Hoffnung und Perspektive vermittelt
Tools für JugendspiritualitätJugendliche entwickeln für sich passende Formen von Spiritualität und erleben die transformative Kraft des christlichen Glaubens
Frischetheke-Podcast – Erlesene Ideen für die Kirche von morgenEin Podcast , der Pionier*innen und Gestalter*innen in christlichen / kirchlichen Umfeldern unterstu?tzt, ermutigt, inspiriert und vernetzt

Das Studium ist nach einem interaktiven Blended-Learning-Konzept aufgebaut und kombiniert kurze, intensive Präsenzphasen der Lehre mit längerem onlinebasierten, interaktiven Selbststudium. Die Präsensphasen wechseln arbeitnehmerfreundlich zwischen fünftägigen Modulen von Montag bis Freitag und viertägigen Modulen von Mittwoch bis Samstag ab und sind so besonders gut für ein berufsbegleitendes Studium geeignet.

Dabei wird besonders viel wert gelegt auf:

  • konsequente Kompetenzorientierung
  • ein sich durchziehender Theorie/Praxis-Dialog
  • ständige Reflexion und Präsentation der eigenen Forschungsergebnisse im Praxisprojekt
  • Vielfalt an Lehr- und Lernformen (Tutorien, Lern- und Forschungsgruppen, Mentorenprogramm, Workshops, Biografieabende etc.)
  • interaktives und soziales Lernen

Eine Auswahl der Lehrenden:

  • Wolfgang Arzt, Dipl. Soz.-Päd., MTh, Praxiskoordinator M.A. Transformationsstudien CVJM-Hochschule, Koordinierung Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit Diakonisches Werk Solingen
  • Jonas Bedford-Strohm, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Medienethik der Hochschule für Philosophie München und assoziierter Mitarbeiter am Zentrum für Ethik der Medien und der Digitalen Gesellschaft         
  • Dr. Sandra Bils, Pfarrerin, Leitung und Koordination von Kirche²
  • Dr. Volker Brecht, Theologe, Geschäftsführer der Stiftung für Grundwerte und Völkerverständigung.
  • Ingo Dachwitz, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Redakteur bei netzpolitik.org
  • Dr. Thorsten Dietz, Professor für Systematische Theologie, Ev. Hochschule Tabor
  • Dr. Raban Fuhrmann, Koordinator von Procedere: Entwicklungs- und Vermittlungsverbund für prozedurale Praxis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Dr. Rüdiger Gebhardt, Professor für Kirchliche Handlungsfelder, CVJM-Hochschule
  • Maria Herrmann, Diplomtheologin, Leitung und Koordination von Kirche²
  • Dr. Stefan Jung, Professor für Management & Organisation, CVJM-Hochschule
  • Dr. Florian Karcher, Leiter der Fortbildung für Pioniere (Fresh X)
  • Hannes Leitlein, Journalist bei DIE ZEIT
  • Dr. Torsten Meireis, Professor für Sozialethik, Humboldt-Universität Berlin, Direktor des Berlin Institut for Public Theology
  • Dr. Roger Mielke, Oberkirchenrat, Referent für Fragen der öffentlichen Verantwortung der Kirche Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)
  • Dr. Sabrina Müller, wiss. Mitarbeiterin der Universität Zürich, Leiterin der ökumenischen Bewegung fresh expressions Schweiz
  • Tobias Müller, MTh, Leiter von Trafo: Institut für Gemeindetransformation, MBS Bibelseminar
  • Prof. Dr. Joachim Karl Rennstich, Professor für Internationale Soziale Arbeit, CVJM-Hochschule

Die Studiengebühren betragen pro Monat 355 € (ab WiSe 24/25). Diese werden – unabhängig von der tatsächlichen Studiendauer – für fünf Semester gezahlt (bei Studienabbruch, bis Semesterende). Eine Verlängerung des Studiums über die Regelstudienzeit hinaus führt daher zu keinen zusätzlichen Kosten. In den Studiengebühren sind alle Kosten, die von der Hochschule erhoben werden, enthalten.

Für die Präsenzzeiten können bei Bedarf die für Studierende der CVJM-Hochschule vergünstigten Übernachtungs- und Essenspreise des CVJM-Tagungshauses auf dem Campus in Anspruch genommen werden.

Der Abschluss Master of Arts in Transformationsstudien – Öffentliche Theologie und Soziale Arbeit (M.A.) ist den Masterabschlüssen von Universitäten formal gleichgestellt und berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Näheres dazu regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Universitäten.

Mit dem Master-Abschluss kann nicht die „Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in / Sozialpädagog*in“ erworben werden. Dafür qualifiziert der B.A. Soziale Arbeit (ebenfalls ein Fernstudiengang).

Die CVJM-Hochschule ist eine in Deutschland akkreditierte Hochschule.

Aktiv Veränderung gestalten

Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte im sozialen und kirchlichen Sektor, besonders dort wo Change-Management-Prozessen durchgeführt werden müssen, Soziale Innovation initiiert werden soll oder neue Praxisfelder mit neuen Handlungslogiken allererst entstehen. Der Abschluss Master of Arts in „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit (M.A.)“ ist den Masterabschlüssen von Universitäten gleichgestellt und berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Näheres dazu regeln die Promotionsordnungen der jeweiligen Universitäten.

Berufliche Perspektiven

Der Master qualifiziert zukünftige Fach- und Führungskräfte in Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowie von CVJM, Kirche und Diakonie. Besonders qualifiziert er für Tätigkeiten, die sich in neuartigen Kooperationen zwischen diesen Arbeitsfeldern gebildet haben oder noch im Entstehen begriffen sind.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hierbei auf der interprofessionellen Qualifikation für vielfältige Praxisfelder mit neuartigen oder sich überschneidenden Handlungslogiken.

  • Die ev. Gliedkirchen der EKD durchlaufen einen großen Transformationsprozess, der unterschiedliche Gründe hat. Zwei entscheidende sind die jährlich ca. 200.000 Kirchenaustritte und der akute Fachkräftemangel. Hinzu kommt eine neue Generation an Hauptamtlichen, die mit dem alten Berufsbild der Pfarrerin/des Pfarrers wenig anfangen kann. Deshalb entstehen in immer mehr Landeskirchen Versuche, eine neue Ebene zwischen den Berufen der Pfarrer*innen und Diakon*innen zu etablieren.
  • Zudem kommt es vermehrt zu Teamlösungen auf Kirchenkreisebene, in denen diese Ebene mit lokalen kirchlichen Akteuren Hand in Hand zusammenarbeitet. Aufgabenschwerpunkte sind: Vernetzungsarbeit, Rückbindung der Kirche ins Gemeinwesen, Verknüpfung von Gemeindeleben mit Diakonie, missionarischer Gemeindeaufbau, etc. Ein weiteres Stichwort ist „Neugründung“: Momentan entstehen in fast allen Gliedkirchen der EKD neue Initiativen, Gründungen und Bewegungen, wie Fresh-X, kirchliche Erprobungsräume und andere Innovationsräume.
  • Für diese Arbeit suchen die jeweiligen Gliedkirchen entsprechend ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel: Fresh-X-Beauftragte einer Landeskirche. Gleichermaßen gilt dies für Gemeindegründungen in Freikirchen, Gemeinschaftsverbänden oder gar konfessionsübergreifende, missionale Gründungsprojekte.  
  • Die Gründung der CVJM-Arbeit Mitte des 19. Jahrhunderts ist Beispiel für eine Soziale Innovation in einer Zeit von Traditionsabbruch und rasanter sozialer Veränderung (Industrialisierung, Verstädterung, etc.) und der ganzheitliche Ansatz dieser Arbeit („die gute Nachricht von Jesus Christus weitergeben und sich für das geistliche, intellektuelle und körperliche Wohlergehen der Einzelnen und das Wohl der Gemeinschaft einsetzen“, wie es in der Challenge 21 formuliert wird) zielt auf Transformation. Zugleich gibt es einen zunehmenden Bedeutungsverlust verbandlicher (Jugend-) Arbeit, die auch den CVJM, sowohl in seinen Verbänden, als auch in seinen Ortsvereinen maßgeblich betrifft und betreffen wird. Immer mehr junge Menschen wollen sich nicht institutionell binden, weshalb viele Ortsvereine und CVJM-Werke vor großen inhaltlichen und strukturellen Herausforderungen stehen.
  • Der CVJM benötigt daher Führungspersönlichkeiten, die junge Menschen für christliche Verbandsarbeit – auch durch ihre eigene CVJM-Identität – begeistern können sowie die Fähigkeit besitzen, Haupt- und Ehrenamtliche für die Initiierung von Veränderungen zu motivieren und zu befähigen. Beispiel: Move-the-Y-Prozess der Arbeitsgemeinschaft der CVJM Deutschland. 
  • Die Diakonie Deutschland hat in einem Zukunftspapier Trends und Impulse für die Strategieplanung herausgearbeitet, die für den Arbeitsmarkt der Diakonie von großer Bedeutung sind. Beabsichtigt werden z.B. die Stärkung des evangelischen Profils der diakonischen Arbeit sowie die Etablierung der Sozialraumorientierung als durchgehendes Handlungsprinzip. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen braucht es qualifizierte Fachkräfte.
  • Dieser Master-Abschluss befähigt, die Steuerung von diakonischen Prozessen im Gemeinwesen zu übernehmen und für eine Stärkung der Gemeinwesendiakonie durch die aktive Förderung von Ehrenamtlichen zu sorgen. Er qualifiziert für Stellen in diakonischen Werken, die mit doppelt qualifizierten Leitungspersonen (Theologie/Soziale Arbeit) besetzt werden sollen, aber auch für andere Tätigkeiten in Gemeindediakonie/Kirchenkreisdiakonie (Kleider- und Tafelläden, Familienzentren, diakonische Zentren). Weitere mögliche Aufgaben sind die Bildung von Synergien zwischen institutionalisierter Diakonie und Ortsgemeinden sowie anderen Kooperationspartnern.
  • Gemeinwesenarbeit ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil Sozialer Arbeit. Hier hat ein Weiterentwicklungs- und Ausdifferenzierungsprozess stattgefunden, der zu stadtteilbezogener Sozialen Arbeit, Quartiersmanagement und sozialraumorientierter Sozialen Arbeit geführt hat. In diesen Feldern fand und findet besonders häufig Soziale Innovation statt und ist hier angesichts der Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf Gemeinwesen (z.B. des zunehmenden ökonomischen Drucks, der Integration von Geflüchteten, soziale Spaltungsprozesse, etc.) besonders nötig.
  • Die Absolventinnen und Absolventen des Masters werden insbesondere für diese innovative und transformative Gemeinwesenarbeit qualifiziert. Angesichts des großen Bedarfs an Fachkräften in der Sozialen Arbeit stehen den Absolvent*innen aber auch andere Felder der Sozialen Arbeit offen: z.B. Sozialmanagement,  Integrationshilfe und interkulturelle soziale Dienstleistungen, Arbeit mit Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen (z.B. Alte, Geflüchtete, Erwerbslose), teils auch Bereiche der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. 
  • Mit dem Master-Abschluss kann nicht die „Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter*in / Sozialpädagog*in“ erworben werden. Dafür qualifiziert der B.A. Soziale Arbeit (ebenfalls ein Fernstudiengang).
  •  
  • Durch den gesellschaftlichen Wandel entstehen immer mehr Stiftungen in christlicher Trägerschaft, die sich beispielsweise in den Bereichen Integration, Schulen, offene Jugendarbeit und Gemeindegründung engagieren. Diese suchen Expertinnen und Experten, die eine theologische Urteilsfähigkeit und gleichermaßen eine sozialarbeiterische Kompetenz besitzen, um kooperativ und professionell an den jeweiligen Projekten und mit anderen Partnern im Gemeinwesen zu arbeiten.
  • Beispiel: Seehaus e.V., Wertestarter, Jumpers, Blu:Boks
  • In den letzten Jahren kamen Städte und Kommunen, aber auch Kirchen und diakonische Werke immer mehr unter einen ökonomischen Druck, sodass Kooperationen unausweichlich waren, um die soziale Infrastruktur im Gemeinwesen aufrecht zu erhalten. Dazu werden zunehmen Fachkräfte gesucht, die die Logik der verschiedenen Partner verstehen, zusammenführen und gestalten können.
  • So entstehen neue Kooperationsräume zwischen unterschiedlichen Trägern von Stadt, Kirche und Diakonie, um die gemeinsamen Herausforderungen, die immer größer werdende Schere von Arm und Reich und die Integration von Zuwanderung zu bewältigen.
  • Es fehlen Fachkräfte, die die Steuerung von partizipatorischen Meinungsbildungsprozessen im Zwischenraum von Kirche, Diakonie und verschiedenen Playern des Gemeinwesens leiten können, zum Beispiel: Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in innovativer Stadtteilarbeit in christlicher Trägerschaft oder umgekehrt: Christliche Initiativen in städtischer Trägerschaft. Hier entstehen immer mehr vernetzte arbeitsfeldübergreifende Dienstaufträge (zwischen Kirche, Diakonie und Sozialer Arbeit).

Interesse geweckt?

Interesse geweckt?

Kontakt

Deine Ansprechpartner

Prof. Tobias Faix, DTh (UNISA)

Rektor

Professur für Praktische Theologie / Gemeindepädagogik; interkulturelle und empirische Theologie

Wolfgang Arzt

Praxiskoordinator M.A. „Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit“

Prof. Dr. Tobias Künkler

Studiengangsleiter M.A. Transformationsstudien: Öffentliche Theologie & Soziale Arbeit

Beatrice Müller

Qualitätsmanagementbeauftragte
Stellv. Leitung Studienbüro

Am Studiengang finde ich gut, dass er hält was er verspricht. Die Inhalte sind enorm hilfreich für die Praxis. Mir gefällt sehr, wie die gesellschaftlichen Umbrüche und Veränderungen ernst genommen werden. Mir helfen die Werkzeuge, die man an die Hand bekommt, um persönlich und auch als Gemeinde darauf antworten zu können. Ich genieße jede Präsenzwoche- nicht zuletzt wegen der herzlichen Atmosphäre und der professionellen Betreuung.

Eckart Weiss

Gemeindepädagogoge der Ev. Kirchengemeinde Bad Berleburg

„Für mich war der Master eine echte Bereicherung, der inhaltlich meinen Horizont erheblich
erweitert hat, ich mich sehr gut vernetzen konnte und Lust bekommen habe, Veränderungen konkret
zu gestalten.“

Heidi Braun

Bildungswissenschaftlerin, arbeitet in der Ev. Kirche Heimsheim

Der Master Transformationsstudium hat mir nach meiner theologischen Ausbildung geholfen, die ersten Jahre in der Gemeindepraxis fundiert zu reflektieren. Die theologischen und soziologischen Grundlagen haben mich genauso inspiriert, wie die offene Atmosphäre im Studiengang. Das hat mich richtig weitergebracht!

Matthias Ehmann

Wiss. Mitarbeiter an der Theologischen Hochschule Ewersbach

Awards und Auszeichnungen